Bei der In-Situ-Behandlung kooperieren wir mit einem niederländischem Unternehmen, spezialisiert auf die Komplettreinigung kontaminierter Böden. Wir bieten Erkundung, Beratung und Sanierung. Die Grundlage dieser Arbeit ist ein von einem internationalen Chemieunternehmen entwickeltes und in der Praxis bewährtes, besonderes Verfahren zur Bodensanierung.

Das Verfahren ist darauf ausgelegt, während der Reinigung keine nennenswerte Störung des Umfeldes zu verursachen. Gleichzeitig wird das Biotop auf natürliche Weise und besonders wirkungsvoll wiederhergestellt.

Für die Erkundung der biologischen Aktivität und der Reinigungsmöglichkeiten verfügt unser Partner über ein erstklassig ausgestattetes Labor.

Ausgangspunkt einer Sanierung ist das Erreichen eines maximalen, nachhaltigen Ergebnisses unter sorgfältiger Berücksichtigung der ökologischen Folgen der Sanierung während der Durchführung. Zusätzliche Umweltbelastungen werden vermieden, während die Regenerierung rasch und auf natürliche Weise erfolgt. Es hat sich gezeigt, dass diese Methoden Lösungen für zahlreiche Bodenprobleme bieten, welche mitunter bis vor kurzem als unlösbar galten. Einen wirtschaftlichen Vorteil stellen die durchwegs erheblich geringeren Kosten als bei anderen Sanierungsverfahren dar.

Das Prinzip des Verfahrens basiert auf einem umweltfreundlichen Ansatz. Auf dem zu sanierenden Gelände werden bis unter die belastete Zone Rohre in den Boden getrieben. Durch diese Rohre wird Luft in den Boden injiziert. In der obersten Bodenzone wird eine spezielle bioaktive Schicht angebracht, die mit Hilfe von „Startern“ hergestellt wird. Die Luft durchströmt den Boden und trägt die Schadstoffe in diese Schicht. Dort werden die Schadstoffe schnell und vollständig zu CO2 und Wasser abgebaut.

Das Verfahren kann an beliebigen Standorten angewandt werden, wie beispielsweise belastete Industriestandorte oder auf Altlasten errichtete Wohngebiete. Der Abriss von Gebäuden ist dabei nicht nötig, so dass deren normale Nutzung nicht eingeschränkt wird. Das Verfahren wird in der gesättigten und ungesättigten Bodenzone eingesetzt. Es konnte nachgewiesen werden, dass bei dieser Sanierungstechnik alle organischen aerob biologisch abbaubaren Stoffe tatsächlich abgebaut werden. Hierzu zählen viele in der Industrie angewandte Chemikalien wie BTEX, Hexan, Styrol und Acrylonitril. Auch für Tankstellen und die petrochemische Industrie, wo vor allem Benzin und Diesel austreten kann, ist das Verfahren eine sehr wirksame und wirtschaftliche Alternative. Aufwändige Erdarbeiten und komplizierte Reinigungsgeräte, die übererdig viel Platz wegnehmen, sind bei dieser Technologie nicht nötig. In der Praxis hat sich gezeigt, dass problemlos bis in mehr als 20 Meter Tiefe saniert werden kann. Dabei wird kein Grundwasser entnommen und sind somit keine Setzungen zu befürchten. Das Verfahren kann besonders bei komplexen Kontaminationen und in Situationen, bei denen das Umfeld nicht durch die Sanierung belastet werden darf, eingesetzt werden.